[01604] Kirche in Ostrow bei Zielenzig, Kreis Oststernberg in der Neumark

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    • [01604] Kirche in Ostrow bei Zielenzig, Kreis Oststernberg in der Neumark

      Ansichten der Kirche in Ostrow bei Zielenzig. Die Aufnahmen entstanden am 16. August 2016. Auf dem Kirchplatz befindet sich ein Informationsschild, verfasst in polnischer und deutscher Sprache:

      Die Geschichte der Kirche in Ostrow

      Das Datum des Baus der Kirche in Ostrow ist nicht bekannt. Die architektonische Form des Objekts, die des Gewölbes über Schiff und Presbyterium sowie zahlreiche Profile lassen vermuten, dass dieses Gotteshaus in der ersten Hälfte des XIV. Jahrhunderts (14. Jahrhundert), vielleicht sogar im ersten Viertel, gebaut wurde. Die Kirche weist etliche Merkmale auf, die für die Bauweise der in Brandenburg Ordenskirchen bauenden Meister charakteristisch sind. Man darf also vermuten, dass dieses Objekt eine Stiftung der Tempelherren ist. Die erste historische Bemerkung über die Kirche stammt aus dem Jahre 1443 und betrifft den Diebstahl eines Kirchenkels. Im Mittelalter war die Kirche in Ostrow ein Gebäude ohne Türme, das sich sowohl mit der Form der Plannung als auch mit dem Charakter der Körper auf dem Klostertempel bezog. Der Patron der Kirche war zunächst der Orden und nach seiner Auflösung im XIX. Jahrhundert (19. Jahrhundert) der preußische Staat. Kurz vor der Reformation bekam die Kirche möglicherweise den Status der Pfarre. 1686 wurde an die westliche Wand der Kirche ein Turm mit Riegelkonstruktion angebaut. Um die Wende des XVIII. zum XIX. Jahrhundert (18. zum 19. Jahrhundert) wurde der Großteil der mobilen Einrichtung in der Kirche gewechselt. 1694 wurde der Hauptaltar gestiftet und in den ersten Jahren des XVIII. Jahrhunderts der Taufstein mit dem Taufbecken und der Kelch. Dieser Prozess verbunden u.a. mit dem Übergang zum Protestanitismus wurde auch in den folgenden Jahren fortgesetzt. 1911, an der Stelle des stark zerstörten Riegelturms, wurde ein neuer Turm aus Keramikziegel, in Formen der Neogotik und des Barocks, gebaut. Im Inneren der Kirche wurde die Polychromie der Wände gemacht (stilvolle Pflanzenranken) und neue Bänke sowie Orgelempore wurden gestellt. In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg war die Kirche ungenutzt und vernachlässigt. Die Einweihung der Geburt der Heiligen Maria erfolgte erst am 14.09.1957. Die Kirche wurde dann an die Heinrichskirchengemeinde in Sulecin angeschlossen.

      Quelle: "Katalog Architektury Sakralnej Gminy Sulecin" ("Katalog der sakralen Architektur in der Gemeinde Sulecin") mgr Cezary Nowakowski, mgr Waldemar Witek
      Bilder
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